Herzensweisheit

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

Was bedeutet das, armselig und krank zu werden, durch das eigene Denken? Was ist damit gemeint? Wie macht uns unser Gedankenkarussell krank? Ganz einfach. Durch Stress. Stress greift den Körper an und schwächt ihn. Die Liste der stressbedingten Krankheiten ist endlos lang. Dazu muss nicht mehr viel gesagt werden. Vor allem in der westlichen Welt sind stressbedingte Krankheiten nicht mehr aus der Mitte der Gesellschaft wegzudenken. Alles muss schneller, weiter und besser sein. Konkurrenzkampf lautet das Motto des Kapitalismus.

Können wir aber wirklich armselig durch das Denken werden? Ist nicht der Geist freier als alles andere, was wir besitzen? Auch in dieser Hinsicht hat uns der Zirkus neue Anstöße gegeben. Wenn es darum geht, eine neue Show zu planen, kommt irgendwann der Punkt, an dem der Kopf uns einen Strich durch die Rechnung macht. Dann wird hin und her überlegt, wie Übergänge zu lösen sind, wie ein bestimmtes Element sinnvoll in das Gesamtkonzept passen soll. Es geht nicht weiter. Wir hängen in unserem Gedankenkarussell fest. Vielleicht ist armselig nicht das passende Wort um das Gefühl von Stagnation zu beschreiben. Aber es geht in dieselbe Richtung. Verzweiflung, Überforderung, Frust. Und die Lösung? Einfach machen. Im Spiel geht es weiter. Neue Wege zeigen sich auf, die wir durch das Denken nie gefunden hätten. Plötzlich löst sich der Knoten im Gehirn und wir merken, dass es nur eine Kleinigkeit war. Im Raum stehen. Sich bewegen. Herumalbern. Und plötzlich macht es wieder Sinn. Und dann merken wir, dass das Herz seine eigene Logik besitzt, die der Verstand manchmal gar nicht kennt.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

 

Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Vielen Dank, lieber Charlie!

 

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