Bewusstheit

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

 Bleiben wir doch für einen Moment beim Reisen. Bei der Begegnung und Arbeit mit Menschen aus allen Teilen der Welt ist es wichtig, dass wir uns auf den Moment einlassen. Bei so einer Reise lässt sich nicht weit in die Zukunft planen. Warum sollten wir uns dann also sorgen? Es wird kommen, wie es kommt. Wenn wir andererseits immer unseren Fehlern, die jeder auf einer solchen Reise begeht, hinterher hängen würden, dann wären wir bald entmutigt. Nur durch bewusstes Wirken können wir Lösungen finden, weil wir nur dort anfangen können, wo wir stehen.
Auch im Zirkus können wir das „im Moment sein“ sehr gut lernen. Auf der Bühne geht es nur um den Moment. Gerade beim Straßenzirkus ist es wichtig, auf das Publikum einzugehen, spontan zu reagieren und den Menschen durch situative Komik eine tolle Zeit zu bescheren. Die besten Witze sind die, bei denen der Künstler selbst lachen muss, weil sie spontan aus der Situation heraus entstanden sind.

Das Jetzt scheint gar das wichtigste auf der Welt zu sein. Die Christen und die Muslime beten, die Buddhisten meditieren, die Harre Krishnas tanzen. Jeder hat seinen eigenen Weg der Bewusstheit gefunden. Rituale gibt es überall auf der Welt. Rituale sind ein Werkzeug, um im Jetzt anzukommen. Wir sind da. Wir atmen. Wir müssen nicht über unser Tun nachdenken. Wir tun es einfach, weil wir dieses Ritual kennen. Wir haben es schon hundertmal getan und trotzdem tuen wir es ganz bewusst. Immer wieder.
Wirklich im Jetzt zu leben ist wohl die größte Herausforderung des Lebens. Wir können es nur versuchen. Wieder und wieder und wir werden scheitern. Aber wir werden es schaffen immer ein Stückchen bewusster zu scheitern. So nähern wir uns dem Jetzt an. Ein Leben lang.

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