Gemeinsam Koffer packen

Damit wir mit Kindern, Erwachsenen und Jugendlichen auf der ganzen Welt soziale Zirkusprojekte starten und realisieren können, brauchen wir jetzt eure Hilfe: Stürmt eure Keller, Speicher und Geräteschuppen und sucht nach gebrauchtem Zirkuskram, den ihr nicht mehr benutzt. Eure alten Diabolos, Bälle,Teller, Keulen, Clownsnasen und Flowersticks aus Kindertagen warten darauf, wieder neues Leben eingehaucht zu bekommen. Wir freuen uns über alles was kommt, und die Menschen, mit denen wir unterwegs Zirkus machen genauso!!!

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns helfen, weitersagen oder Zirkusgerümpel für uns finden. Wir freuen uns über deine Nachricht!

Charlie, das Leben und die Zirkuswelt

Charlie Chaplin hat an seinem 70. Geburtstag eine bekannte Rede gehalten. Seine Worte berühren. Wenn Chaplin nicht gerade Reden hält, ist er eher Stumm. Stumm im Stummfilmunterhält er mit vielsagender Mimik und Gestik seine Zuschauer, treibt Schabernack und nimmt uns für einen kurzen Moment mit in eine neue Welt.

Eine Welt voller Witz und Humor, gleichzeitig aber eine Welt, die wir als Zuschauer plötzlich mit anderen Augen sehen. Gesellschaftliche Strukturen werden hinterfragt und wirken mit einem Mal skurril und lächerlich. Chaplin wechselt Perspektiven, interpretiert und bringt uns dazu, dasselbe zu tun. Was also kann Humor? Was die Clownerie? Und was hat eine Zirkusweltreise damit zu tun? Bei unseren Vorbereitungen denken wir darüber nach: Weiterlesen

Authentisch sein

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Authentisch sein. Ist der Zirkus authentisch? Spielen uns nicht die Artisten auf der Bühne ein gut einstudiertes, durchdachtes und hunderte Male geübtes Stück vor? Was zeigen sie denn schon von ihrer Persönlichkeit? Ist nicht einzig ihr Können das, was zählt um die Zuschauer zu begeistern? Doch, was passiert, bevor die Artisten auf der Bühne stehen? Weiterlesen

Reife

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Ein Profigeiger wurde einmal von einem seiner begeisterten Zuschauer angesprochen: „Sie sind ein Meister dieser Kunst. Ich würde mein Leben dafür hergeben, genauso spielen zu können, wie sie!“, daraufhin antwortete der Profigeiger: „Ja, sie haben recht. Genau das ist der Preis dafür.“ Weiterlesen

Ehrlichkeit

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Ehrlich gesagt, entwerfen Künstler, Artisten und Zirkuspädagogen ständig grandiose Projekte und Shows für die Zukunft. Ehrlich gesagt, ist das sehr zeitraubend. Andererseits, wie ließe sich der Zirkus besser beschreiben als: Einfach das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt. Wir berauben uns nicht unserer freien Zeit, nein, wir teilen sie mit anderen Menschen, um mehr davon zu haben. Weiterlesen

Selbstliebe

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

Jeder kämpft von Zeit zu Zeit mit alten Mustern und Verhaltensweisen, die sich im Laufe der persönlichen Entwicklung verfestigt haben. Diese Muster zu durchbrechen ist wohl eine der umfangreichsten Aufgaben, der wir uns stellen können. Oftmals sind diese alten Muster in der Gegenwart gar nicht mehr nützlich, sie kommen aus einer anderen Lebensphase. Weiterlesen

Demut

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

 Reisen. Irrwege gehen. Irgendwo ankommen.
Wie ist es hier? Wie sind die Menschen? Woran glauben sie? Auf welche neuen Weltbilder treffen wir? Wieder einmal geht es um Erfahrung. Erfahrung die uns zeigt, dass Wahrheiten überall auf der Welt anders sind. Was haben wir am Ende davon, andere Menschen von unserer Meinung zu überzeugen? Menschen die womöglich völlig anders sozialisiert sind. Menschen, die in völlig anderen Verhältnissen stecken. Auch innerhalb unserer eigenen Kultur. Wie sollte unsere Wahrheit je zu ihnen passen? Weiterlesen

Bewusstheit

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

 Bleiben wir doch für einen Moment beim Reisen. Bei der Begegnung und Arbeit mit Menschen aus allen Teilen der Welt ist es wichtig, dass wir uns auf den Moment einlassen. Bei so einer Reise lässt sich nicht weit in die Zukunft planen. Warum sollten wir uns dann also sorgen? Es wird kommen, wie es kommt. Wenn wir andererseits immer unseren Fehlern, die jeder auf einer solchen Reise begeht, hinterher hängen würden, dann wären wir bald entmutigt. Nur durch bewusstes Wirken können wir Lösungen finden, weil wir nur dort anfangen können, wo wir stehen. Weiterlesen

Herzensweisheit

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

Was bedeutet das, armselig und krank zu werden, durch das eigene Denken? Was ist damit gemeint? Wie macht uns unser Gedankenkarussell krank? Ganz einfach. Durch Stress. Stress greift den Körper an und schwächt ihn. Die Liste der stressbedingten Krankheiten ist endlos lang. Dazu muss nicht mehr viel gesagt werden. Vor allem in der westlichen Welt sind stressbedingte Krankheiten nicht mehr aus der Mitte der Gesellschaft wegzudenken. Alles muss schneller, weiter und besser sein. Konkurrenzkampf lautet das Motto des Kapitalismus. Weiterlesen